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Ein Verbrennungsmotor will geschmiert werden.
Der Zweitakter erhält seinen Schmierstoff dabei üblicherweise mit dem KraftstoffHierbei werden grundsätzlich zwei Varianten unterschieden,,klassisch:Öl und Kraftstoff werden bereits im Tank miteinander vermischt.,,modern:"Getrennt-Schmierung"das Öl wird, aus einem eigenem - getrennten - Behälter, erst kurz vor der Verbrennung dem Kraftstoff zugemengt.- dies geschieht über eine Ölpumpe, die die erforderliche Menge zugibt.Bei der billig-Variante wird die Ölzufuhr nur über den Gaszug mitgesteuert.- bei einer PX mit getrennt-Schmierung definiert zudem die Drehzahl der (KurbelWelle) die zuzugebende Ölmenge. Problem bei allen Zweitaktern: bei bergab-Fahrt, dreht der Motor mit einer höheren Drehzahl als der, für die ausreichend geschmiert werden würde...
>>!!! Gefahr des gefürchteten Kolbenklemmmers !!!<<
Der Schalt-Roller-Fahrer begegnet diesem Problem durch auskuppeln...Automatik-Scooter sollten eine Fliehkraftkupplung, bzw. Mitnehmerkupplung haben, die dasselbe erwirkt.Zudem läßt sich das Problem durch die Verwendung von vollsynthetischem 2takt-Öl entschärfen...Grundsätzlich kann man auch einen getrennt-geschmierten Motor mit im Tank gemischten Treibstoff versorgen.- allerdings ist die Rückkehr zur Getrennt-Schmierung nicht unbedingt unkritisch, weil u.U. die Ölpumpe unter der ihr so verordneten Zwangsdiät leidet.Ebenso grundsätzlich dürfte es eigentlich keinen Unterschied machen, ob das Öl erst im KuWe-Gehäuse oder bereits im Vergaser zugemischt wird.Lediglich die allmählich aufkommenden Einspritzer dürften mit der Tankmischung so ihre Probleme bekommen, weil hier die einspritzdüsen zum verharzen und verkleben neigen...Echtes Zweitakt-Öl durchmischt sich im Tank gleichmäßig mit dem Kraftstoff.Früher wurde dazu geraten, das Moped vor Antritt der Fahrt zu schütteln, um Öl, das sich evtl. abgesetzt haben könnte, wieder neu mit Kraftstoff zu vermengen...- für eine derartige Entmischung müßte das Fahrzeug mit heutigen Ölen etwa 2 Jahre unbewegt stehen...und dann setzt man sich aus anderen Gründen auch nicht einfach drauf, um loszufahren...Für mich als Touren und Racing-Fahrer kommen eigentlich nur voll- bzw. teil-synthetische Öle für den Betrieb in Frage.Das klingt zwar erstmal nach Verschwendung - tatsächlich aber bieten diese Öle - durch längere Molekül-Ketten gegenüber einfachen mineralischen Ölen - bessere Reserven bei der Schmierung...- insbesondere auch bei den bereits erwähnten bergab-Fahrten...Andererseits ist die Qualität der mineralischen Öle mittlerweile auch schon vergleichbar hoch.Unsere Oldies wurden da schon für erheblich schwerer verdauliche Kost ausgelegt.Falls der Hersteller eine bestimmte Öl-Sorte empfiehlt oder gar vorschreibt, sollte man von dieser aber auch nicht abweichen.- zumal, solange man noch Gewährleistung in Anspruch nehmen kann (und will)... ;-)
Klassischerweise wird der Treibstoff 1:50 gemischt.
- also 1 Teil Öl auf 50 Teile Benzin...(volltanken!)...
Rechnerisch: 1cl auf 1l entspricht einem Mischungsverhältnis von 1:100...
1:50 = 2:100 also 2cl auf 1l Kraftstoff...
1cl = 10ml also 2 mal 10ml auf 1l Kraftstoff oder 2 mal 50ml auf 5l Kraftstoff...
Hierfür gibt es Messbecher, bzw. ich benutze eine 60ml-"Einweg"-Spritze aus der Apotheke.Damit sind wir unabhängig von Tankstellen die überhaupt noch Gemisch anbieten und kontrollieren zudem Qualität und Menge des verwendeten Öls.
Ist eine lange Tour angesagt, geben wir einfach noch ein bißchen mehr Öl zu.Fahren wir nur in der Ebene und Kurzstrecken, können wir auch austesten, wie weit wir mit "Vollsynth" an das Mischungsverhältnis 1:100 herankommen.
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Der Vespamotor-Test und sein Kerzenbild,Hauptdüse
Ein langes Kapitel, wobei ich euch hier nur einen kleinen Überblick geben kann..
Test1:
Motor warmfahren. Dann fahrt Ihr Vollgas und zieht den Choke. Wenn der Motor jetzt beschleunigt -> ist die Hauptdüse zu klein. Der Motor deutlich zögert beim Vollgasgeben, ,wenn Ihr dann das Gas ein wenig zurück nehmt, wird der Motor schneller -> Die Hauptdüse ist zu gross. Wenn Ihr bei Vollgas den Choke zieht, und der Roller dann leicht bremst (ruckelt), ist die Hauptdüse rel. gut gewählt.
Test2:
Fahrt Euren Roller eine Zeit lang ( ca .3km )mit Vollgas im 4 - Gang - haltet dann den Motor mit Hilfe des Zündschlüssels plötzlich an und zieht gleichzeitig die Kupplung. Lasst Euch dann mit gezogener Kupplung auslaufen. Schraubt nun die Zündkerze heraus und kontrolliert das Kerzenbild:
Ist es schwarz oder nass so ist die Hauptdüse zu fett d.h. eine kleinere Hauptdüse muss montiert werden.
Ist die Farbe der Kerze weiss oder grau, läuft der Motor zu mager und die Hauptdüse muss grösser sein.
Optimal ist der Motor eingestellt wenn die Farbe der Kerze rehbraun bis schokoladenbraun ist.
Weitere Symptome für eine falsche Hauptdüse sind ausserdem :
Der Motor drosselt (viertaktet) im oberen Drehzahlbereich ->
die Hauptdüse ist zu gross _______________________________________________________
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Batterie warten
Wie ihr ja sicherlich wisst sitzt in jedem Roller eine Batterie. Aber diese Batterie muss auch schonmal gewartet werden. Die meisten Rollermodelle haben von Werk aus eine Wartungsfreie Batterie an Bord. Das heißt, dass ihr euch nicht darum kümmern müsst, dass noch genug Flüssigkeit in der Batterie ist. Allerdings können auch diese Batterien mal leer sein. Zum Aufladen einer Batterie nehmt ihr ein Batterieladegerät mit 12V und o,4A. Wenn ihr die Batterie ausbaut, klemmt immer zuerst das schwarze Kabel (Masse) von der Batterie ab! Ansonsten kann es sein, dass die Batterie sich entlädt.
Aufladen einer Wartungsfreien Batterie:
- Batterie ausbauen (Massekabel zuerst abmachen)
- Ladegerät anschließen
- 8 Stunden laden lassen
- Batterie wieder einbauen (Rotes Kabel zuerst anschließen)
Aufladen einer "normalen" Batterie:
- Batterie ausbauen (Massekabel zuerst abmachen)
- Verschlüsse (kleine meist gelbe oder weiße Käppchen) abmachen
- Flüssigkeitsstand kontrollieren
- Ladegerät anklemmen
- 8 Stunden laden lassen
- Verschlüsse wieder aufsetzen
- Batterie wieder einbauen (Rotes Kabel zuerst anschließen)
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Theo. Schaltplan einer Vespa
Im Grunde genommen kommen vom Motor 4 Kabel: 2x Strom, 1x Masse, 1x Zündstrom z. Zündspule.
Das Zündkabel kommt von der innenliegenden Erregerspule, geht über den Unterbrecher zur externen Zündspule. An diesem Kabel muss parallel der Kondensator und das Kabel zum Abstellen angeklemmt sein. Der Absteller geht nach vorne zum Lichtschalter und wird durch drücken des Ausmachers auf Masse geleitet, d.h. die Zündung wird kurzgeschlossen. Dieses Kabel ist fast immer ROT.
Dann gibt es meist ein GELBes Kabel, dieses ist für das normale Fahrlicht gedacht.
Das 3. Kabel ist meist GRÜN, und ist für die Hupe gedacht. Dieses geht direkt zur Hupe!. Von der Hupe weg (am selben Pol der Hupe) geht man wieder mit einem grünen Kabel zum Lichtschalter, wo dieses in Normalstellung kurzgeschlossen wird. Der zweite Pol der Hupe wird mit Masse belegt. Öffnet man nun den Hupenschalter durch Drücken des Hupenknopfes. wird wiederrum der Kurzschluss beseitigt und es hupt.
Das Massekabel ist meist SCHWARZ.
Bei einer V50 kommt oft nur ein Stromkabel vom Motor, d.h. Schnarre und Licht benutzen dasselbe Kabel, das hat den Effekt, dass das Licht beim Hupen fast ausgeht.
Bei der deutschen Spezial gibt es zus. noch ein blaues Kabel für das Bremslicht. Dieses ist am anderen Ende der Erregerspule abgenommen, wahrscheinlich aus Sparsamkeitsgründen.
Gleichstrom:
Gleichstromsysteme haben eine Batterie und einen Regler, treten bei Vespas meist nur gemischt mit Wechseltromsystemen auf.
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Getriebe von Automatik Rollern wechseln
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1. Als erstes wird das Variomatikgehäuse geöffnet um an die Kupplungseinheit zu kommen. |
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2. Nun müssen Variomatik, Keilriemen und die Kupplungseinheit ausgebaut werden. |
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3. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschehen, muß nun das Hinterrad demontiert werden. |
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4. Als Nächstes muß nun das Getriebeöl abgelassen werden. |
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5. Die Schrauben des Getriebedeckels werden gelöst und der Deckel vorsichtig geöffnet.
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6. Jetzt können Mittelwelle und Hauptwelle (Hinterradachse) einfach ausgebaut werden.
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7. Als nächstes sollten alle Getriebeteile sorgfältig mit Pinsel und Verdünnung gereinigt werden. Besonderes Augenmerk sollte dabei der Dichtfläche des Getriebedeckels gewidmet werden, anhaftende Reste von Dichtmasse oder Dichtungen sollten vorsichtig entfernt werden. |
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8. Das Gleiche geschieht mit dem Motorgehäuse. |
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9. Nun Überprüfen wir den Zustand der Lager im Getriebedeckel. |
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10. Das Gleiche geschieht mit den Lagern im Motorgehäuse. |
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11. Hier sind nun das LANGE - (links) und das SERIEN - Getriebe (rechts) zu sehen. |
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12. Die Sportgetriebe haben immer eine gerade Verzahnung.
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13. Das Gleiche zeigt sich natürlich auch an dem dazugehörigen Zahnrad der Mittelwelle. |
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14. Hier noch einmal alle drei Getriebeteile(von links nach rechts) Hauptwelle, Mittelwelle und Primärwelle. |
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15. Nun müssen alle Aluminiumbuchsen mit frischen Grafitfett versorgt werden. |
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16. Den Wellendichtring der Primärwelle auf etwaige Beschädigungen überprüfen und gegebenenfalls ersetzen. |
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17. Auf die Dichtfläche des Getriebedeckels gleichmäßig , dünn frische Dichtmasse auftragen. |
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18. Als nächstes können nun alle Getriebeteile in den Motorblock wieder eingebaut werden. |
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19. Der Getriebedeckel wird mit einem Gummihammer vorsichtig in Position gebracht. |
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20. Die Schrauben des Getriebedeckels werden über Kreuz angezogen, dabei ist zu kontrollieren, daß sich die Primärwelle immer leicht drehen lässt, um einen einbahnfreien lauf des Getriebes zu gewährleisten. |
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21. Befüllen des Motors mit frischem Getriebeöl. |
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22. Nun können alle, zu Beginn demontierten, Teile des Antriebs wieder eingebaut werden. |
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